Tangentialzellenradschleuse TZS

Tangential Zellenradschleusen werden zur Förderung und Dosierung von grobkörnigen Schüttgütern und Granulaten eingesetzt. Durch den versetzten Einlauf, der tangential an das Zellenrad anschließt, wird das Fördermedium von einem Abstreifer wieder zurückgedrängt. Damit wird ein Verklemmen des Fördermediums zwischen Zellenrad und Gehäuse verhindert und somit eine schonende Förderung des Schüttguts erreicht.

Einsatzbereich

  • Nennförderleistung 0,45 – 320 m³/h bei 100 % Füllgrad
  • Drehzahl 30 U/min.
  • Differenzdruck bis 0,15 MPa
  • Temperaturbereich -20°C bis +80°C
  • Zellenraddurchmesser 100 mm bis 630 mm

Werkstoffvarianten

  • 0.6020 (GG)
  • 1.0570 (Stahl)
  • 1.4301 (V2A)
  • 1.4571 (V4A)

Ausführung

  • Antrieb über direkt angeflanschten Getriebemotor oder mit freiem Wellenende
  • Mit Motorlaterne, Kupplung, Drehmomentstütze oder Grundplatte
  • Abdichtung über Radialwellendichtringe oder Packungsstopfbuchsen
  • Schweißkonstruktion
  • Mit eckigem Ein- und Auslauf
  • Zellenräder mit bis zu 14 Kammern
  • Oberfläche grundiert, lackiert, gestrahlt oder chemisch vernickelt
  • Konstruktiv sicher
  • Druckstoßfest bis 25 bar nach RL2014/34/EU
  • Druckstoßfest und zünddurchschlagsicher bis 10 bar nach RL2014/34/EU
  • Mit eingebautem Vorabstreifer

Varianten

  • Mit Schleißleisten aus Federstahl
  • Mit Verschleißschutz im Einlauf
  • Mit Drehzahlwächter
  • Mit Kettenantrieb